Gedankenreise nach Afrika

Was das Polyanna-Prinzip mit afrikanischer Tradition zu tun hat - ein Gastartikel

Liebe handstich-Family & Friends,

habt ihr schon einmal von dem Pollyanna-Prinzip gehört? Nein? Dann lasst uns für euch Licht ins Dunkel bringen. Dieses System bezieht sich auf das gleichnamige Kinderbuch von Eleanor H.Porter dessen Protagonistin Pollyanna die Fähigkeit besitzt, in allem immer das Positive zu sehen. Für uns dient dieser dominierende Optimismus weiterhin als beispielhafte Inspiration, auch für das Jahr 2021! Denn grundsätzlich beschäftigt sich dieses Schema damit, wie wir ein glücklicheres und sozial bereicherndes Leben mit unseren Mitmenschen führen können, indem wir uns ausschließlich auf die erfreulichen, aussichtsreichen und bejahenden Dinge des Lebens fokussieren.

Corona begleitet uns nun über ein ganzes Jahr und gehört praktisch zum „Alltag“. Trotzdem werden wir immer wieder vor neue Herausforderungen und Aufgaben gestellt, die es für jeden einzelnen aber auch für das Kollektiv zu lösen gilt. Für uns als Marke haben in dieser Zeit nicht nur die eigene Familie und Freunde an Bedeutung gewonnen, sondern auch unsere Nachbarn. Damit gemeint sind nicht nur unsere privaten Zaun-Nachbarn, sondern auch unsere Firmensitz-Nachbarn. Auf dem Gelände des Schloss Seefeld befindet sich unser Hauptsitz sowie auch der, der Firma Karibu Safaris, die wir euch heute gerne vorstellen möchten.  

Wie der Name bereits vermuten lässt, ist Karibu Safaris ein Reiseveranstalter für individuelle Reisen ins südliche und östliche Afrika. Obwohl wir uns in ganz unterschiedlichen Geschäftsfeldern bewegen, verfolgen wir eine ähnliche Unternehmensphilosophie. Denn mit viel Persönlichkeit und Liebe zum Detail plant Karibu Traumreisen für Kunden, die auf der Suche nach dem Besonderen sind – persönlich, individuell und hochwertig. Und genau nach demselben Credo kreieren wir unsere Mode!

Karibu legt viel Wert auf einen nachhaltigen Tourismus – abseits des Massentourismus. Das Know-How der Afrika-Experten beruht auf eigener Erfahrung. So haben sie auf vielen eindrucksvollen Reisen die Länder und Leute lieben gelernt oder sogar selbst in Afrika gelebt. Besonders das freundliche, offene Lächeln, mit dem die Menschen den Besuchern begegnen, macht den Kontinent für den Reiseveranstalter zu einer echten Herzensangelegenheit.

In Afrika ist eine Philosophie stark etabliert, die sich ähnlich dem Polyanna-Prinzip, ausschließlich mit dem Positiven in der Welt beschäftigt: Nächstenliebe, Gemeinsinn, Harmonie, Begeisterung, Gelassenheit, Geselligkeit und Freude. Willkommen in der Welt des „Ubuntu“. Lasst euch von den Karibu Safaris Spezialisten in diesem Gastartikel mit auf eine Reise nehmen, die eine Lebensregel beschreibt, die wir uns heute stärker denn je zum Vorbild machen können. 

Wer Afrika bereist, dem läuft Ubuntu ständig über den Weg. Als Antwort auf ein Lächeln, als Begründung für eine Tat, ja selbst als Rechtfertigung fürs Zuspätkommen. Wer auf einer Reise durch Afrika die Augen offen hält, findet es immer wieder: auf Schildern, auf T-Shirts, als Graffiti an der Hauswand. Manche lassen es sich sogar tätowieren.

Ubuntu, das ist die Philosophie des Wirs. Es steht für Nächstenliebe, für Gemeinsam und für Menschlichkeit. Weiter gedacht bedeutet Ubuntu: Mein Glück ist abhängig von deinem Glück. Es gibt sicherlich eine Menge wissenschaftlicher Artikel zu der Bedeutung, der Herkunft und dem Einfluss von Ubuntu in Afrika, aber folgende Geschichte aus der südafrikanischen Savanne erklärt die Idee der Philosophie wohl am besten:

Zu einer Zeit, an die wir uns nicht erinnern und an einem Ort, den wir nicht kennen kam ein Fremder in ein Zulu Dorf. Mit sich brachte er einen großen Korb voller Früchte, farbenfroh und duftend. Der Fremde ließ den Korb an einem Baum stehen, der am Rande des Dorfes stand und sammelte alle Kinder im Herzen des Dorfes. Er sagte Ihnen: „Ich habe Euch Früchte mitgebracht, für Euch und Eure Familien. Das Kind, welches am schnellsten zu dem Baum rennt, darf den Korb für sich und seine Eltern behalten.“ Die Kinder waren außer sich vor Freude, noch nie hatten Sie so viele Früchte auf einmal gesehen und der Gedanke daran ließ ihnen das Wasser im Mund zusammenlaufen. Der Fremde nahm eine Feder aus seiner Tasche und ließ Sie, wie zum Startschuss, fallen, um das Zeichen für den Beginn des Rennens zu markieren. Als die Feder nur noch eine Handbreite vom Boden entfernt war, passierte etwas Außergewöhnliches. Die Kinder, alle hungrig und voller Freude auf den Korb, nahmen sich bei der Hand. Als die Feder den Boden berührte, rannten die Kinder gemeinsam los, so schnell, dass auch die Kleinsten nicht zurückblieben. Am Korb angekommen fragte der Fremde: „Wieso seid Ihr denn nicht alleine gerannt? Einer von Euch hätte den ganzen Korb für sich haben können!“. Daraufhin schaute eines der Kinder den Fremden erstaunt an und sagte: „Aber dann wären doch nicht alle so glücklich gewesen.“

Ubuntu bedeutet, dass der Mensch nicht alleine leben kann, dass er nicht nur für sich leben kann. Das Wort, welches aus der Sprache der Zulu und der Xhosa stammt, bezeichnet den Einfluss, den ein jeder von uns auf seine Gesellschaft hat. Dieses Gefühl, das gerade in diesen Tagen als Ideal auch bei uns vorhanden und bekannt ist, lässt sich wohl am besten mit der afrikanischen Philosophie beschreiben.

Wir alle sehnen uns nach menschlicher Nähe, nach Sicherheit und ja, auch nach der Freiheit, zu Reisen, und so andere Menschen kennen zu lernen. Wir mögen es „soziale Kompetenzen“ nennen, oder unter „social distancing“ leiden, aber am Ende scheint der Kern der gleiche: Wir alle können nicht ohneeinander, wir sitzen alle im gleichen Boot. Nur zusammen können wir weiter machen und nur gemeinsam sind wir in der Lage, anderen zu helfen. Es mag eine romantische Idee sein, aber sie ist definitiv nicht naiv, und noch weniger in der Lage, falsch ausgelegt zu werden und somit Schaden anrichten zu können.

Eine in Europa wahrscheinlich bekanntere Philosophie besagt: „Ich denke, also bin ich“. Nun, wenn wir die Welt miteinander verbinden, „ich denke“ und „wir sind“ die gleiche Wichtigkeit geben, kann das in der afrikanischen Kultur so tief verwurzelte Konzept von Ubuntu die Welt zu einer noch lebenswerteren Zukunft verhelfen. „Wir sind, also bin ich“.

Vielen lieben Dank an Karibu Safaris für diesen persönlichen Einblick und den herzlichen Gastartikel! 

Wie wäre es mit Afrika-Feeling für den Kleiderschrank? In unserer Spring-Collection findet ihr viele dezente Erdtöne. Wie wäre es zum Beispiel mit unserer KHLOE, TABEA, unserem SAVIO oder unserem MARCO? Lasst euch von den Farben der Steppe zu eurem neuen Lieblings-Outfit inspirieren. 

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Mehr Informationen zu Karibu Safaris findet ihr unter:

https://www.karibu-safaris.de/

 

 

 

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